bayerischer wald 

WallfahrtsmuseumIn regelmäßigen Abständen finden im Wallfahrtsmuseum von Neukirchen b. Hl. Blut interessante Sonderausstellungen statt.

Besichtigung der Sonderausstellungen im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut sind zu den üblichen

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.

Öffnungszeiten November und Dezember:
2. November bis einschl. 15. Dezember > montags von 9-13 Uhr, di-fr von 9-12 und 13-17 Uhr

Sonderöffnungszeiten:
Faschingsdienstag von 10 - 12 Uhr
Karfreitag von 10 - 12 Uhr
Allerheiligen, 1. November von 10-12 Uhr
Heilig Abend, 24 Dezember von 10-12 Uhr
Silvester, 31. Dezember von 10-12 Uhr

Der Bayerische Wald-Verein e.V. und seine Kulturpreisträger

sa waldverein Schagemann Hohlglas Landschaftsa waldverein Seidl VorDemGewitterDie neue Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut zeigt Werke hochrangiger bildender Künstler. Die Förderung von Kunst und Kultur ist ein wesentliches Ziel des Bayerischen Wald-Vereins mit seinen mehr als 20.000 Mitgliedern. Jedes Jahr wird beim Bayerwaldtag ein Kulturpreisträger ausgezeichnet. Diese Auszeichnung geht auf eine Anregung des Ehrenpräsidenten Dr. Gottfried Schmid zurück, der den Preis im Jahre 1972 erstmals gestiftet hat. Die Kulturpreisträger des Bayerischen Wald-Vereins stellen eine Aneinanderreihung hervorragender Frauen und Männer dar, die sich auf vielen Gebieten für unsere Heimat besonders verdient gemacht haben: bedeutende Schriftsteller und Historiker, Heimatforscher und Musiker, Glaskünstler und Maler, bildende Künstler und Sänger, Amateurtheater und Museen. 2008 wurde das Wallfahrtsmuseum selbst mit dem Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins ausgezeichnet.

Die Wanderausstellung präsentiert Werke von Hajo Blach, Klaus Büchler, Erwin Eisch, Manfred Homolka, Hans Höcherl, Gerhard Michel, Bernhard Schagemann, Christian Schmidt und Rudi Seidl sowie Bücher der Literaturpreisträger. Während der Ausstellungsdauer wird von Kulturpreisträgern ein Begleitprogramm mit Kindertheater, Lesungen, Mundartabend und einem Musik- und Tanznachmittag angeboten.

Die Ausstellung wird vom 22. April bis 10. September 2017 im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert.

Eröffnet wurde sie am Freitag, 21. April um 19 Uhr durch den Präsidenten des Bayerischen Wald-Vereins, Herrn Staatsminister Helmut Brunner.

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Marktplatz 10, 93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Fon 09947 - 94 08 23

Fax 09947 - 94 08 44

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www.wallfahrtsmuseum.de

Fotos:

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„Landschaft“. Hohlglas von Bernhard Schagemann, Lindberg.  Foto: Saller, Regen.

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„Vor dem Gewitter“. Aquarell von Rudi Seidl. Foto: Saller, Regen.

Mit den Marionetten ins Märchenland

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b.Hl.Blut präsentiert historische Marionetten aus der umfangreichen Sammlung des Chodenmuseums Taus/Domažlice.

web250h72dpi sa marionettenDie Tradition des Marionettentheaters in Böhmen lässt sich bis zur 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Die ersten Ensembles waren Familienbetriebe und als Wanderbühnen von Ort zu Ort unterwegs. Zu den beliebtesten Stücken gehörten in der Frühzeit die Geschichten von Doktor Faust und Don Juan, im 19. Jahrhundert die Stücke mit „Kašpárek“ („Kasperle“) als Hauptfigur, der auch „Pimperle“ genannt wurde. Seine Popularität stieg bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Stücken für Kinder. Zuerst stellte die Figur einen Erwachsenen dar, aber im Laufe der Zeit wandelte er sich zu einem frechen, schlauen Burschen. Aufgabe des Kasperl war es, den Kontakt mit den Zuschauern zu pflegen, oft reagierte er unmittelbar auf das Verhalten des Publikums. Gewöhnlich eröffnete der Kasperl die Vorstellung, meist mit seinem unzertrennlichen Freund, dem Schimmel. Der Schimmel war lange das einzige Tier im Marionetten-Repertoire. Erst später wurde er durch einen Drachen ergänzt. Die Ausstellung zeigt Marionetten und Requisiten, überwiegend aus der Umgebung von Taus. In Taus beginnt die Tradition des Marionettenspiels, als man zunächst in Wirtshäusern Aufführungen anbot. 1951 entstand das Marionetten-Theater in der Brauerei als Teil des Theatervereins „Havlíček“. Das Ensemble spielte bis 1996; 2004 wurde das Theater geschlossen. Vor einigen Jahren wurde mit Erfolg an die Tradition des Marionetten-Theaters angeknüpft.

Dauer der Ausstellung: 16. Februar 2017 bis 7. Januar 2018

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

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Der tschechisch-ostbayerische Jakobsweg

Von der Moldau an die Donau – Foto-Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut  zeigt völkerverbindenden Jakobsweg von Prag nach Regensburg

Jakobus BrückeEschlkam GeraldRichterDie Ausstellung wurde durch die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) anlässlich des Katholikentages in Regensburg 2014 konzipiert. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer eröffnete sie mit den Worten: „Mein Wunsch ist, dass die Pilgerwege Europas zu Schlagadern eines neuen, vereinten und friedlichen Europas werden. Mich rührt an, dass auf den Wegen, wo nach dem Krieg Flüchtlingszüge unterwegs waren und bis vor 25 Jahren der Eiserne Vorhang die Menschen getrennt hat, heute deutsche und tschechische Jakobspilger gemeinsam auf dem Weg sind.“ Ab 10. November wird die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert und kann bis Ende März 2017 besichtigt werden. Am Jakobsweg ist der Wallfahrtsort Neukirchen b. Hl. Blut eine wichtige Station.

Die mehr als 40 Fotos, die zum Großteil bei begleiteten Jakobswanderungen der KEB in Böhmen und Ostbayern entstanden, machen Lust, selbst wenigstens einzelne Etappen des Jakobsweges in der Heimat zu gehen. Die Bilder stammen von Michael Jaumann, Gerald Richter und Gregor Tautz. Sie zeigen Pilger in den verschiedenen Landschaften, alte Mühlen, charakteristische Kirchen, einsame Täler, Frühlingswiesen und blühende Obstgärten. Auch einige Szenen, die für die begleiteten Jakobswanderungen der KEB mit meditativen, historischen und kunstgeschichtlichen Elementen typisch sind, finden sich in der Präsentation. So spiegelt die Ausstellung die Mischung des Erlebens der Natur, der Weggemeinschaft, der Kultur und der geistlichen Erfahrungen wieder, die für die Wanderungen der KEB charakteristisch sind.

Dauer der Ausstellung: 10. November 2016 bis 26. März 2017

 

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Foto:

Die Figur des Pilgerpatrons Hl. Jakobus auf der Chambbrücke bei Eschlkam. Foto: Gerald Richter

Burgen in der Region Pilsen - noch bis 8. Januar 2017

Die zweisprachige Ausstellung (deutsch/tschechisch) präsentiert Luftaufnahmen von 26 Burgen und Burgruinen in der Region Pilsen. Die Fotografien wurden überwiegend von dem Archäologen Dr. Peter Braun aus Pilsen angefertigt, der gemeinsam mit P. Břicháček auch die erläuternden Texte verfasste. Einige der ausgestellten Bilder stammen von M. Čechura und Miroslav Stodola, einem Mitarbeiter des Museums Künisches Gebirge in Nýrsko/Neuern, das die Ausstellung vermittelte. Stodola ist auch der Pilot des motorisierten Segelfliegers, der die Fotografen in die Wolken bringt. Sie frieren in der Höhe, haben manchmal auch Angst, aber die fertigen Bilder sind dann die Belohnung für alles. Die Perspektive aus der Luft ermöglicht neues Wissen um den Burgenbau. Die Luftbildarchäologie schließt Lücken, wenn es um die Lokalisierung anderer Plätze geht, die mit den herkömmlichen Untersuchungsmethoden praktisch nicht sichtbar sind.

Burg VelharticeDie beiden Teile der Burg Velhartice sind durch eine einzigartige gotische Steinbrücke mit vier Spitzbögen verbunden.

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Faszination Universum (12.11.2015-28.03.2016)

Der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel hat von jeher die Menschheit fasziniert. web250h72dpi sa pressefoto faszination universum

Schon in der Steinzeit wurden Sterne und deren innewohnende Magie kultisch und religiös verehrt. Aus diesen ersten Sonnen- und Gestirnsbeobachtungen entwickelte sich im Laufe der Zeit eine konkrete Sternkunde – die Astronomie. Durchbrüche in diesem Forschungsfeld erzielten Galileo Galilei mit der Nutzung des Fernrohrs und der Entdeckung der Galileischen Monde vor ca. 400 Jahren, oder auch Johannes Kepler, mit der Erforschung der Planetenbewegungen. Immer größere Fernrohre schafften ein zunehmendes Verständnis der physikalischen Gesetze und erweiterten unsere Vorstellung vom Universum, in dem wir in unserem Sonnensystem nur ein winziger Teil sind. Die Planeten unseres Sonnensystems, Monde, Kometen und Asteroiden werden mit Raumsonden und robotischen Fahrzeugen erkundet und erforscht. Die Oberfläche unseres Mondes bzw. die des Mars kennen wir inzwischen fast genauso gut wie die Erdoberfläche.

Doch bietet das Universum nicht nur zahllose wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch ästhetische Eindrücke. Die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut vermittelt anhand großformatiger Bilder, Filme und Ausstellungsstücke die Symbiose aus Wissenschaft und Schönheit. So spaziert der Besucher imaginär durch unser 4,6 Mrd. Jahre altes Sonnensystem, erklimmt Gebirge auf der Venus oder zeichnet die Spuren der 650 km/h schnellen Sandstürme auf dem Mars nach. Mit Hilfe der Installationen werden die unterschiedlichen Anziehungskräfte auf den verschiedenen Planeten durch eigene Experimente erfahrbar. Der Besucher beobachtet die Geburt, das Leben und Sterben von Sternen auf einem der größten Panoramabilder des Weltraumteleskops Hubble und versinkt in weit entfernte Galaxien, wo er mehrere Mrd. Jahre in die Vergangenheit des Universums blickt, mit ihren 100 Mrd. Galaxien mit je 100 Mrd. Sternen.

Die wissenschaftliche und didaktische Aufbereitung garantieren Prof. Dr. Hanns Ruder aus Tübingen mit seinem Team um Diana Neidhardt, Anita Neidhardt und Dr. Alexander Neidhardt in Kooperation mit dem Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut, der Stiftung Interaktive Astronomie und Astrophysik und dem Förderverein Geodätisches Informationszentrum Wettzell e.V. Die gezeigten Bilder und Filme berichten vom Unvorstellbaren, vielleicht Göttlichen, in dem die Erde und die Menschheit und deren Selbstbild und Stellung im Universum nur kleine Bestandteile sind.

Oder, wie Galileo Galilei (1564-1642) einst sagte: „Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich? Was ist der Mensch? Was ist die Welt, in der ich lebe?“

Die neue Sonder-Ausstellung wird von 12.11.2015 bis 28.03.2016 im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert.