bayerischer wald 

Bedeutende Persönlichkeiten

Von den vielen Persönlichkeiten, die in Neukirchen b. Hl. Blut anhaltend in Erinnerung bleiben, seien hier fünf herausgegriffen, die u.a. durch ihr schriftstellerisches Werk über die Grenzen des Hohenbogen-Winkels bekannt wurden.

                                

Klara Hackelsperger-Rötzer
*23.07.1877 / +23.12.1959
Schon als Schulmädchen beschrieb sie, was im Heimatmarkt und Grenzland geschah; das Dasein im Alltag in der damaligen Zeit hielt sie genauso fest wie traditionelle Feste. In Zeitschriften und Heimatbeilagen wurden ihre Geschichten abgedruckt. Ihr Hauptwerk ist der Roman "Die Sonnleitnerin", der die Geschehnisse zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bis nach dem ersten Weltkrieg beschreibt. In Jahr 2009 gab es anläßlich des 50. Todestages eine Ausstellung im Wallfahrtsmuseum.

Franz Xaver Siebzehnriebl
*08.07.1891 / +12.02.1981
Der Lehrer betätigte sich als Heimatforscher und Sagensammler. Seine "Grenzwaldsagen" erschienen 1922 zum ersten Mal in Buchform. Kirchenmusikalische Bedeutung erlangte Siebzehnriebl in Neukirchen mit den Kompositionen verschiedener Messen und Liedern. Das noch heute immer wieder aufgeführte Heiltumslied "Brunnen der Gnade" komponierte er zu einem Text von Mathilde Baumann. Im Jahr 2011 gab es ein Ausstellung im Wallfahrtsmuseum.
Mathilde Baumann
*24.08.1905 / +25.01.1982
Sie verbrachte ihr Leben in Neukirchen b. Hl. Blut und beschrieb in ihrer Lyrik in erster Linie die Heimat. Die Gedichte, die alle den Neukirchner Hausberg Hohenbogen und die nähere Umgebung zum Thema haben, wurden 1980 erstmals in dem Band "Hohenbogen - Gedichte" veröffentlicht. Federführend verantwortlich zeigte sie sich beim Zusammenstellen des Heimatbuches des Marktes "Neukirchen b. Hl. Blut - Markt und Wallfahrt am Hohenbogen" aus dem Jahr 1978.
Johann Baptist Regner
*07.07.1862 / +31.01.1928
Er wurde in Neukirchen b. Hl. Blut geboren und verlebte seine Kindheit in Rittsteig. Gründer des Vereins und der Zeitschrift „Bayerwald“ von 1901 – 1928 Chefredakteur des „Straubinger Tagblatt“ .D`Schmiroln ist eines seiner wunderbaren Gedichte. Im Jahr 2012 gab es anläßlich des 150. Geburtstages eine Ausstellung im Wallfahrtsmuseum.
Josef Fischer
*20.01.1865 / +03.03.1953 in München
Geboren wurde er in Atzlern, einem Ortsteil von Neukirchen b. Hl. Blut und seine Kindheit verlebte er in Grabitz/Furth im Wald. Als Radprofi nahm er im Jahre 1896 an der 1. Wettfahrt des Radklassikers Paris-Roubaix (Beiname "Hölle des Nordens") teil und gewann. Er war bis 2014 der einzige deutsche Sieger (2015 siegte John Degenkolb). In seiner Glanzzeit galt Josef Fischer als bester Straßenrennfahrer der Welt. Siege konnte er auch bei Rennen "Pferd gegen Radfahrer" erringen, ebenso bei Langstreckenrennen, z.B. Wien-Berlin oder Mailand-München. Im Arnschwanger Fahrradmuseum wird ebenfalls über ihn berichtet.

 

 

 


Es sei uns erlaubt, an dieser Stelle auf das Wirken des Neukirchner Heimatverein in München und auf die Ehrung des gebürtigen Neukirchner, Ludwig Baumann, hinzuweisen ...weiter

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