bayerischer wald 

Glasfaser für schnelles Internet

Grundstücknutzungsvertrag ist Voraussetzung für Anschluss

Knapp 800 Grundstückseigentümer erhalten einen Glasfaseranschluss ins Haus für eine schnelle Breitbandversorgung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der kürzlich durch den Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur Landkreis Cham versandte Grundstücknutzungsvertrag unterschrieben wird.

Wie bereits mehrfach berichtet, werden mit dem Landkreisprojekt über 1.900 km Leitungstrasse gegraben und über 17.000 unterversorgte Adressen mit weniger als 30 Mbit/s (sogenannte weiße Flecken) im Landkreis erschlossen.

Das Glasfasernetz wird durch Bundes- und Landesmittel gefördert wobei auch der Markt Neukirchen b. Hl. Blut sich mit 10 % an den Kosten des Hausanschlusses beteiligt. Die Besonderheit dieses Projektes ist, dass der Hausanschluss immer kostenlos ist und man nach Fertigstellung die Voraussetzung für einen Gigabitanschluss hat. Ob man nach Projektabschluss dann sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt den Anbieter wechselt ist jedem freigestellt. Damit der Anschluss bis ins Gebäude gelegt werden kann, benötigt der Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur die Einwilligung des Eigentümers in Form eines sog. Grundstücksnutzungsvertrages. Wer von den jetzt angeschriebenen rund 700 unterversorgten Haushalten in Neukirchen b. Hl. Blut der Nutzung bzw. Verlegung der Glasfaserleitung ins Grundstück nicht zustimmt muss diese bei späterer Beauftragung allerdings aus eigener Tasche bezahlen was schnell mehrere Tausend Euro ausmachen kann. Daher lohnt es sich in jedem Fall die Erklärung pünktlich bis zum Abgabetermin beim Eigenbetrieb vollständig ausgefüllt abzugeben. Derzeit keinen Brief erhalten haben die Haushalte im Ortsteil Kolmstein da dieses Gebiet mit dem nächsten Bauabschnitt ausgebaut wird sowie im Kernort Neukirchen und Hanger da hier bereits eine ausreichende Versorgung gegeben ist.

Nach der Zustimmung des Eigentümers werden die erforderlichen Baumaßnahmen in jedem Einzelfall betrachtet und abgestimmt. Die bauausführende Firma wird sich vor Baubeginn dazu mit den Eigentümern in Verbindung setzen. In den meisten Fällen wird im Straßenkörper und an der Hauswand ein Loch gegraben und dann die Strecke dazwischen mit einer sogenannten Erdrakete überbrückt. Dadurch werden die Belastungen auf dem Privatgrundstück so gering wie möglich gehalten. Zudem ist es notwendig, ein Loch durch die Außenwand des Hauses zu bohren, durch welches das Rohr mit dem Glasfaserkabel verlegt wird. Zum Abschluss der Bauarbeiten wird der vorherige Zustand des Grundstückes wiederhergestellt.

Auch wenn man momentan kein schnelles Internet benötigt sollte bedacht werden, dass mit dem Anschluss der Wert einer Immobilie steigt und man für die Zukunft gerüstet ist. Bei Unklarheiten stehen die Mitarbeiter Eigenbetriebe Digitale Infrastruktur (Kontakt siehe Anschreiben) wie auch der Breitbandpate im Rathaus Neukirchen b. Hl. Blut, Peter Staudacher Tel. 09947/9408-12, gerne zur Verfügung.
Weitere Infos: https://www.neukirchen.bayern/de/breitbandausbau.html

 

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