bayerischer wald 

Unterbringung älterer Mitbürger

Mit der Zulassung von ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaften mit bis zu 12 Plätzen hat der Freistaat Bayern eine gute Möglichkeit eröffnet, geeignete Wohn- und Betreungsformen für ältere und pflegebedürftige Mitbürger zu schaffen.
Vorteil ist ein möglichst selbständiges Wohnen mit einer Rundumversorgung von hauswirtschaftlicher Betreuung und ambulanter Pflege. Die Bewohner unserer beiden Einrichten in der Ortsmitte sollen Einzel- oder Doppelzimmer und dazu einen Anteil an den Gemeinschaftsräumen wie Küche, Aufenthaltsraum, Pflegebad und großer Dachterrasse mieten können.

Wohngemeinschaft 1 "Baierhaus" Wohngemeinschaft 2

Anschrift:
Marktstraße 10
Eröffnung: 01.01.2012

Tel. 09947/904178-0

Anschrift:
Marktstraße 2+4
Eröffnung: voraussichtlich Feb. 2017

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.


Die Wohngemeinschaften basieren auf eine Genossenschaft welche die Aufgabe hat, Mitglieder zu gewinnen, die durch den Kauf von Genossenschaftsanteilen den Bau der Einrichtung unterstützen und als Bindeglied zwischen dem Hauseigentümer (Investor), den Bewohnern und dem Betreuungsdienstleister zu wirken. In der Wahl des Bestreuungsdienstleisters und Pflegedienstes sind die Bewohner frei.

Kontakt:
Sperl Johann, 09947/449, Müller Markus 09947/902990, Rathausverwaltung 09947/9408-0

Senioren-Wohnen vom Start weg ein Erfolg

“Wir sind so froh und glücklich, dass es diese Einrichtung gibt”, stellte Gisela Koller am Donnerstagabend (05.07.2012) bei der ersten Gesellschafterversammlung der Genossenschaft “Senioren-Wohnen” im Gasthof zur Linde fest. Die Gremiumssprecherin der Bewohner hatte nur lobende Worte für die am 1. Januar gestartete ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaft im Neukirchener Ortszentrum. Vorstand und Aufsichtsrat konnten von einem gelungenen Start berichten, der nicht nur menschlich sondern auch wirtschaftlich weit über den Erwartungen liegt. Schon nach kurzer Zeit waren fast alle zwölf Plätze belegt.

Nach der Begrüßung durch Aufsichtsratsvorsitzenden Sepp Berlinger berichtete Vorstand Markus Müller von der Gründung der Senioren-Wohngemeinschaft (WG). Binnen kurzer Zeit traten der Genossenschaft im letzten Frühjahr fast 100 Mitglieder bei, die zusammen 273.000 Euro Stammkapital einbrachten. Davon wurde im August an den Vermieter eine Mietvorauszahlung von 250.000 Euro geleistet, die über 25 Jahre “abgewohnt” und in der Bilanz refinanziert wird. In zahlreichen Gesprächen mit der Heimaufsicht, der Sozialhilfeverwaltung, der AOK-Pflegekasse und dem Finanzamt konnte die Grundlage für den erfolgreichen Start der WG gelegt werden. Bislang fanden sieben gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat und dazu weitere sechs Vorstandssitzungen statt. So konnten die Verträge mit dem Vermieter, den Bewohnern und dem Gremium der Selbstbestimmung, in der die Interessen der Bewohnen vertreten werden, passend ausgearbeitet werden. Mit Zustimmung des Gremiums kann sogar vorübergehend eine Verhinderungspflege in der WG angeboten werden. Vorstandsvorsitzender Hans Sperl legte den Jahresabschluss für 2011 vor, der aufgrund der Gründungskosten mit einem geringen Minus abschließt, zumal die Wohngemeinschaft mit Einnahmen für die Genossenschaft erst am 1. Januar den Betrieb aufnahm. Aufgrund der großen Nachfrage konnte durch die gute Belegung schon im ersten Halbjahr 2012 ein kleiner Überschuss erwirtschaftet werden. Auch wenn die Beteiligung an der Genossenschaft nicht als klassische Geldanlage gemeint war, so könnte doch schon im ersten Betriebsjahr eine kleine Dividende erwirtschaftet werden, so Sperl. Nach 25 Jahren soll das eingesetzte Kapital wieder dem Konto der Gesellschaft sein.

Ganz begeistert von der neuen Senioren-Einrichtung zeigte sich Gisela Koller, die als Sprecherin der Bewohner und deren Angehörige sowohl die Akteure der Genossenschaft als auch des Pflegedienstes lobte. Die Pflegekräfte würden sich ausgesprochen fürsorglich kümmern, immer ein nettes Wort haben. Auch das Essen würde allen schmecken. Dies bestätigte auch Maria Multerer, die als Nachbarin öfters zu Besuch kommt. “Wir sind alle sehr zufrieden und wirklich dankbar, dass es diese WG gibt”.  Für den Pflegedienst “daheim” berichtete Gerhard Windmaißer über den Tagesablauf und die personelle Besetzung. Insgesamt 14 Mitarbeiter hätten in Vollzeit, Teilzeit und geringfügig Beschäftigte einen Arbeitsplatz gefunden. “Es hat sich eine Familie entwickelt, der Zusammenhalt ist ausgesprochen gut”, so die Bilanz nach einem halben Jahr. “Unser Maßstab sind die Anliegen und Wünsche der Bewohner und des Gremiums”, so Windmaißer. Über alle Kosten gerechnet komme die Senioren-WG zudem sogar etwas günstiger als ein großes Seniorenheim. Dies wurde auch von den anwesenden Angehörigen bestätigt.

Zum Schluss bedankte sich Bürgermeister Sepp Berlinger bei den Vorständen Markus Müller und Hans Sperl, die ehrenamtlich ohne Entschädigung tätig sind, dass sie die Genossenschaft aufgebaut und die Wohngemeinschaft ins Leben gerufen haben. Aber auch den Gesellschaftern galt der Dank für das Vertrauen in die handelnden Personen. Dem Ehepaar Schön, das sich im letzten Jahr als “Model” für den Prospekt zur Verfügung gestellt hatte, wurde als kleines Dankeschön ein Blumenstrauß überreicht.

Senioren-Wohngemeinschaft
Bild: Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich zusammen mit Gisela Koller als Sprecherin der Bewohner und deren Angehörige über den erfolgreichen Start der Ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft in Neukirchen b. Hl. Blut.

Senioren-WG eingeweiht und eröffnet

Mit der Eröffnung einer ambulant betreuten Seniorenwohngemeinschaft  in der Marktstraße begann das neue Jahr mit einer erfreulichen Besonderheit. Der Vorstandsvorsitzende dieser Genossenschaft „Senioren-Wohnen“ Johann Sperl hieß zu dieser Einweihungsfeier alle Gäste willkommen. Er bekundete seine große Freude über das Zustandekommen dieses Projekts und gleichzeitig seine Dankbarkeit gegenüber den Mitgliedern der Genossenschaft, die mit ihrem zur Verfügung gestellten Kapital einen Start ermöglichten. Sein „Antrieb“ galt von jeher einer speziellen Einrichtung für betagte Mitbürger, die ihnen ermöglicht, ihren Lebensabend heimatnah verbringen zu können. Man beschritt mit diesem Vorhaben Neuland, zumal es sich um die einzige Seniorenwohngemeinschaft dieser Art im Landkreis Cham handelt. Zuversicht äußerte Sperl auch über eine baldige Auslastung, um den Anteilseignern das Kapital zu erhalten und eine Verzinsung ausschütten zu können. Es ist das Bestreben aller Beteiligten für die Bewohner ein lebenswertes und zufriedenes Umfeld zu schaffen. Deren zufriedene Gesichtsausdrücke lassen darauf schließen, dass sie sich hier sehr wohl fühlen. Der Pflegedienst Windmaißer ist in der Lage, diese Dienstleistungen permanent zu erfüllen. Dies stellt Annemarie Windmaißer mit ihrem Team bereits bei der 2011 eröffneten Tagespflegeeinrichtung in der Atzlerner Straße unter Beweis. So bietet man beste medizinische Versorgung und hat den Ansprüchen unserer Zeit Genüge getan. Johann Sperl dankte allen, die ihn auf dem arbeitsamen und erfolgreichen Weg zur Entstehung begleitet haben, besonders aber Ludwig und Petra Pongratz, die neben der Familie Windmaißer als die Keimzelle dieser Idee galten.

Segen für die Senioren-WG Neukirchen
Regionaldekan Georg Englmeier spendet der Einrichtung und den Personen, die hier wohnen und arbeiten, den kirchlichen Segen

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Start "Senioren-Wohnen" am 01.01.2012

Am 1. Januar startet die ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaft. Dafür laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren. Während auf der Baustelle an der Marktstraße die Handwerker kräftig werkeln, läuft im Hintergrund der "Papierkrieg”, um den sich die ehrenamtlichen Vorstände Hans Sperl und Markus Müller kümmern. Nach Abschluss des Mietvertrags mit dem Hausbesitzer im Juli, erfolgen jetzt die ersten Vertragsunterzeichnungen der künftigen Bewohner. Für immerhin sieben der zwölf Plätze in der Wohngemeinschaft liegen bereits konkrete Anmeldungen vor. Weitere Interessenten oder deren Angehörige können sich bei den Genossenschaftsvorständen oder im Rathaus melden. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", so Vorstandsvorsitzender Hans Sperl.

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Vertragsunterzeichnung für "Senioren-Wohnen"

Die Marktgemeinde kommt dem Ziel einer ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft immer näher. Im Beisein des Aufsichtsrates fand zwischenzeitlich die Vertragsunterzeichnung der Genossenschaft mit Bauherrn und Architekten Ludwig Pongratz im Rathaus statt. Ende Juli wird die Genossenschaft die zugesagten Anteile von den Genossenschaftsmitgliedern einziehen und anschließend als Mietvorauszahlung an den Bauherrn überweisen. Mögliche Bewohner oder ihre Angehörigen können ab sofort bei den Vorständen Johann Sperl und Markus Müller sowie im Rathaus bei Anton Breu oder Peter Staudacher ihr Intereresse an einem Platz in der Wohngemeinschaft anmelden.

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