bayerischer wald 

Zur Geschichte Neukirchens - gelber Band Nr. 35 erschienen

Schanze am Hohenbogen
Sprungschanze Neukirchen b.Hl.Blut.
Der 35. Band der „Beiträge zur Geschichte im Landkreis Cham“ ist erschienen. Zwei Beiträge im neuen „Gelben Band“ befassen sich mit Neukirchen b.Hl.Blut. Ludwig Baumanns Artikel lautet „Neukirchen b. Hl. Blut 1932/33 – Meinungswandel in der Lokalzeitung“. Der „Bote vom Hohenbogen“, wie das Lokalblatt hieß, hatte sich zunächst für die Bayerische Volkspartei starkgemacht, beschrieb später dann Hitler als „kerndeutschen Führer“. Ludwig Baumann hat in seinem Artikel die Beiträge des Lokalblatts aus jener Zeit genau unter die Lupe genommen. Der zweite Text im 35. Band stammt von Günther Bauernfeind. Er befasst sich mit der „Hohenbogen-Schanze des Wintersportvereins Neukirchen b. Hl. Blut“. Diese Anlage, eine recht abenteuerliche Holzkonstruktion, wurde 1952 erbaut.

Im Februar 1954 erregte der Schreiner Hans Rank großes Aufsehen, als er sich vor etwa 1.000 Zuschauern mit seinem „HoBoSchme“ von der Schanze wagte. „HoBoSchme“ ist die Kurzversion von „Hohenbogen-Schmetterling“. So hatte Rank den Holzschlitten genannt, an den er Sperrholz-Flügel angebaut hatte. Bauernfeind hat alle Dokumente, die in Bezug auf die Skisprungschanze existierten durchforstet. Der 35. Band zur Geschichte ist ab sofort zum Preis von 13 Euro in der Tourist-Info erhältlich.

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