bayerischer wald 

WallfahrtsmuseumIn regelmäßigen Abständen finden im Wallfahrtsmuseum von Neukirchen b.Hl.Blut interessante Sonderausstellungen statt.


>>>>> aktuell ist das Museum bis 10. Januar 2021 geschlossen!

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.

Sonderöffnungszeiten:
Faschingsdienstag von 9 - 12 Uhr
Karfreitag von 10 - 12 Uhr
Allerheiligen, 1. November von 10-12 Uhr
2. November bis einschl. 15. Dezember > montags von 9-13 Uhr, di-fr von 9-12 und 13-17 Uhr

Heiligabend, 24 Dezember von 10-12 Uhr
Silvester, 31. Dezember von 10-12 Uhr

" Wenig, aber vom Herzen " (vom 26. Oktober 2005 bis 23. April 2006)

Sonderausstellung "Wenig, aber vom Herzen"


 


Etwa 200 Wachsstöckl im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut ausgestellt

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert wieder einmal eine attraktive Sonderausstellung. Unter dem Titel „Wenig, aber vom Herzen“ werden ab 27. Oktober etwa 200 Wachsstöckl aus einer Privatsammlung gezeigt.

„Wenig, aber vom Herzen“ ist auf zwei der ausgestellten Exponate zu lesen und damit ist auf eine der Funktionen der Wachsstöckl verwiesen: sie dienten nicht nur als Beleuchtungsmittel, sondern auch als Freundschafts- oder Liebesgabe und Andenken.

Das ist auch der Grund, weshalb die anfänglich ganz einfachen, gewickelten dünnen Wachsschnüre reichhaltig verziert und geschmückt wurden. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten, seien es Applikationen aus Wachs in Form von Blumen oder Ornamenten, Halbreliefs, Bemalungen, Aufkleber aus Papier, Heiligendarstellungen oder gar plastisch geformte Figürchen. Auch die Formen der Wachsstöckl variieren.


 

In der Volksfrömmigkeit des süddeutsch-österreichischen Raumes waren die Wachsstöckl sehr beliebt.

 

Sie dienten sowohl dem kirchlichen als auch dem häuslichen Gebrauch und wurden bei verschiedenen Anlässen wie Taufe, Hochzeit oder am Lichtmesstag gerne als Erinnerungsgeschenk gegeben.
 

 

 

 

 

 



Die hervorragende und umfassende Privatsammlung, die jetzt im Wallfahrtsmuseum präsentiert wird, gibt einen schönen Überblick über die diversen Formen, Farben, Größen und Verzierungen.

 

Die meisten Wachsstöckl sind aus der Zeit um 1900.




 

Die sehenswerte Ausstellung ist bis März 2006 zu besichtigen und ebenso wie die Dauerausstellung des Museums einen Besuch wert.

 

www.wallfahrtsmuseum.de
 

" Šumava – der Böhmerwald auf den ältesten Fotografien "(28. April 05 - 12. März 06)

Sonderausstellung "Šumava – der Böhmerwald auf den ältesten Fotografien"

Die derzeit zweite Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut trägt den Titel „Šumava – der Böhmerwald auf den ältesten Fotografien“. Sie präsentiert frühe Fotografien von Landschaften, Ausflugszielen, Städten und Gebäuden sowie Milieuaufnahmen, die von den Pionieren der Fotografie aufgenommen wurden.


Die Ausstellung wurde von dem Experten Pavel Scheufler zusammengestellt und konnte vom  Muzeum Šumavy Kašperské Hory (Böhmerwaldmuseum Bergreichenstein) übernommen werden. Die frühesten Böhmerwald-Fotografien entstanden in den 1860er Jahren. Die offensichtlich erste Fotoserie fertigte Ignác Kranzfelder, der sich später in Taus (Domažlice) und Klattau (Klatovy) ansässig machte. Sie zeigen den Ausbau der Eisenbahnstrecke Pilsen – Eisenstein (Železná Ruda) 1874-77. František Fridrich aus Prag widmete sich eher den touristischen Anziehungspunkten. Aus den Jahren 1881/82 stammt eine umfangreiche Serie romantischer Landschaftsaufnahmen von Jindřich Eckert. Er betitelte sie „Erinnerungen an den Böhmerwald“.

Die wohl ältesten Aufnahmen aus unserem Nachbarland zeigt die Sonderausstellung im Wallfahrtsmuseum.

Unser Bild zeigt den Stadtplatz von Bergreichenstein.

Zu den ersten bedeutsamen Fotografen, die sich im Böhmerwald niederließen, gehören Konrad Ferdinand Quast, der 1875 in Schüttenhofen (Sušice) ein Atelier eröffnete, und M. Kopecky aus Winterberg (Vimperk). 1880 kam Gotthard Zimmer aus Wien als Wanderfotograf zunächst nach Wallern (Volary) und begründete schließlich in Krumau (Český Krumlov) ein Atelier. Nach seinem frühen Tod übernahm 1888 Josef Seidel  die Leitung des Betriebes, der als bedeutendste Fotografen-Persönlichkeit im Böhmerwald und Pionier der Farbfotografie gilt. Wenige Jahre später kehrte auch Josef Wolf nach Krumau zurück. Er nahm 1897 die bekannten Höritzer Passionsspiele auf ein kinematographisches Band auf, das als erster in Böhmen gedrehter Film gilt. František Krátký schuf vor allem Stereokarten. Er fotografierte vornehmlich die Bewohner des Böhmerwaldes in gewöhnlichen Alltagssituation. Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Zuge der touristischen Erschließung auch die ersten bebilderten Böhmerwald-Reiseführer herausgegeben.

  "Auf dem Heimweg vom Markt"

Die Ausstellung vermittelt einen Querschnitt durch die Arbeit der genannten und weiterer Fotografen und ein Bild des Böhmerwaldes, „wie ihn Karel Klostermann sah“ (so der Untertitel der Ausstellung). Klostermann (1848-1923) zählt zu den wichtigsten Böhmerwald-Schriftstellern.

Die Ausstellung kann bis März 2006 im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut besichtigt werden.

 

www.wallfahrtsmuseum.de

" Šumava – Böhmerwald. Die Geschichte... " (vom 28. Apr. bis 22 Sep. 2005)

Sonderausstellung "Šumava – Böhmerwald. Die Geschichte des Königlichen Hwozdes"

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert ab 28. April gleich zwei zusätzliche Sonderausstellungen, die den benachbarten Böhmerwald zum Thema haben: die eine befasst sich mit der Geschichte der „Königlichen Freibauern“ in diesem Landstrich, die zweite zeigt den Böhmerwald in den ältesten erhaltenen Fotografien.


In Zusammenarbeit mit dem Adalbert Stifter Verein München konnte die Ausstellung „Šumava – Böhmerwald. Die Geschichte des Königlichen Hwozdes“ ins Wallfahrtsmuseum geholt werden.

Die Dokumentation veranschaulicht die Geschichte der Künischen (königlichen) Freibauern im Böhmerwald und der entsprechenden Landschaft, des Königlichen „Hwozdes“ (Grenzwaldes). Die „Künischen“ waren direkt dem König oder Kaiser untertan, rodeten die Wälder und hatten das so gewonnene Land gegebenenfalls zu verteidigen. Als freie Bauern waren sie bis 1848 mit einer Reihe von Privilegien und Sonderrechten, etwa der freien Gerichtsbarkeit, ausgestattet.


Hof eines künischen Freibauern

22 große Tafeln mit Texten, Bildern und Karten informieren über Leben und Handwerk der Bewohner, über die Privilegien der Königlichen Freibauern und den geschichtlichen Werdegang der acht Gerichtsbezirke, in die der „Hwozd“ eingeteilt war. Eine Ausstellungseinheit ist den verschwundenen Kirchenbauten gewidmet.

Die von Josef Steiner, Klattau, und dem Verein „Der Königliche Grenzwald“ erarbeitete Ausstellung ist durchgehend zweisprachig deutsch-tschechisch angelegt. Sie ist bis 22. September 2005 zu besichtigen.

www.wallfahrtsmuseum.de

" Schätze aus der Klosterbibliothek Neukirchen b. Hl. Blut " (Okt. 04 - April 05)

Sonderausstellung "Schätze aus der Klosterbibliothek Neukirchen b. Hl. Blut"

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchern b. Hl. Blut präsentiert mit der nächsten Sonderausstellung ein neuerliches Glanzlicht: die Besucher haben Gelegen-heit, wertvolle und seltene Werke des Buchdrucks zu bewundern, die ansonsten in der Bibliothek des Neukirchener Franziskanerklosters wohlverwahrt werden.


Die Bibliotheksräume im Nordtrakt des Klosters wurden von 2000 bis 2003 unter der Bauleitung von Bauoberrätin Gabriele Berlinger-Möck aufwändig restauriert. Unter der fachkundigen Regie von Heimatforscher Ludwig Baumann aus Kötzting erfuhren die Bücher eine Neuaufstellung in geeigneten Regalen. Er hat für die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum einen Querschnitt aus den zwanzig Fachabteilungen der Bibliothek ausgewählt.

Das 1656 gegründete Franziskanerkloster Neukirchen b. Hl. Blut wurde während der Säkularisation 1802/03 nicht aufgehoben – wie die meisten bayerischen Klöster. Es wurde als sogenanntes „Zentralkloster“ bestimmt und eingerichtet. Konventualen aus ganz Bayern wurden hierher gebracht, um „abzusterben“. Deshalb blieb die Bibliothek fast vollständig beisammen und dem Kloster bis heute erhalten. Insgesamt enthält die Bibliothek etwa 10.000 Bände. Das älteste Werk, ein lateinisches Rechtsbuch, wurde 1503 gedruckt. Der größte Teil des alten Bestandes stammt aus Vermächtnissen von meist geistlichen Stiftern.

Neben religiösen Werken zu Bibel, Mystik, Dogmatik, Kirchengeschichte, Kirchenrecht, Liturgie, Moraltheologie usw. enthält die Franziskanerbibliothek auch interessante Bücher aus den Bereichen Belletristik, Heimatgeschichte, Kunstwissenschaft, Philosophie, Philologie und Sprachwissenschaft. Als Besonderheit seien hier stellvertretend die großformatigen handschriftlichen Notenbücher genannt.

Die Sonderausstellung folgt dem Prinzip der Gruppenaufstellung in der Bibliothek und zeigt Beispiele aus jedem Fach sowie originale Kupferstich-Platten aus dem 17. und 18. Jahrhundert
 

Die wertvolle Ausstellung wird am 27. Oktober 2004 mit einem Einführungsvortrag von Ludwig Baumann, einem geborenen Neukirchner, eröffnet und ist bis 03. April 2005 zu sehen.

www.wallfahrtsmuseum.de

" Wachstradition in Příbram " (vom 06. Mai 2004 bis 03. April 2005)

Sonderausstellung "Wachstradition in Příbram"

Bergbau-Museum Příbram präsentiert bis 03. April 2005 eine neue Sonderausstellung zum Thema Wachstradition im Wallfahrtsmuseum

Einmal mehr ist im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut ein weiteres Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit böhmischen Museen zu sehen: das Bergbau-museum Příbram präsentiert eine Ausstellung zum Thema Wachstradition.


Die Ausstellung stellt die Entwicklung des Wachshandwerks in Příbram vor, die im Zusammenhang mit der berühmten Wallfahrt zum Heiligen Berg zu sehen ist. Zum erstenmal ist das Wachshandwerk in Příbram für das 17. Jahrhundert nachweisbar; der erste Wachszieher war 1703 Jakub Brod. Mit diesem Jahr beginnt die lange Reihe von Wachsziehern bis zum Jahr 1950. Das Příbramer Wachshandwerk endete 1950, denn in diesem Jahr ging die Kommunistische Regierung energisch dagegen vor.

Votivherz aus Wachs

Příbram

frühes 20. Jahrhundert

Votivpferd aus Wachs

Příbram

frühes 20. Jahrhundert

Einige der Wachszieher waren sehr bekannt und manche sind sogar Příbramer Bürgermeister geworden. Die Werkstätten der Familie Mixa (am Ende des 19. Jh.), Dvořák (1888 – 1950) und Familie Čížek (1900 – 1946) sind sehr gut dokumentiert. Im Příbramer Museum befinden sich viele Formen aus Gips und Holz auch aus diesen Werkstätten. Außerdem besitzt das Museum die umfangreichste Samlung von Wachsvotiven, Werkzeug, Produkten und Fotografien aus Čížeks Werkstatt. Exponate von diesen drei Familien werden die Grundlage der Ausstellung bilden.
Im Bayerisches Nationalmuseum in München befindet sich eine sehr schöne Sammlung von Wachsvotiven, die 1933 in Dvořáks Werkstatt hergestellt wurden. In der Neukirchener Ausstellung sind Fotografien davon zu sehen. Besondere Betonung wird auf den Zusammenhang mit dem Heiligen Berg gelegt. In der Ausstellung werden auch Statuen der Heiligen Maria mit dem Jesukind, Gebetbücher und Andenkengegenstände präsentiert.


Model aus Holz zum Wachsgießen
Příbram, um 1900

 

 

www.wallfahrtsmuseum.de

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