bayerischer wald 

WallfahrtsmuseumIn regelmäßigen Abständen finden im Wallfahrtsmuseum von Neukirchen b.Hl.Blut interessante Sonderausstellungen statt.


>>>>> aktuell ist das Museum bis 10. Januar 2021 geschlossen!

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.

Sonderöffnungszeiten:
Faschingsdienstag von 9 - 12 Uhr
Karfreitag von 10 - 12 Uhr
Allerheiligen, 1. November von 10-12 Uhr
2. November bis einschl. 15. Dezember > montags von 9-13 Uhr, di-fr von 9-12 und 13-17 Uhr

Heiligabend, 24 Dezember von 10-12 Uhr
Silvester, 31. Dezember von 10-12 Uhr

" Zerbrechliche Schönheit des Silberglases " (21. März bis 28. Oktober 2007)

Sonderausstellung "Zerbreliche Schönheit des Silberglases"

Silberglas begeistert die Menschen schon seit über 150 Jahren und ist in verschiedenen Formen bekannt. Nobles Silberglas schmückte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts so manchen bürgerlichen Salon und in volkstümlicher Gestalt als „Bauernsilber“ oder „Katzen-silber“ auch ärmere Haushalte.



Palmvase


Silberglasmadonna

In vornehmen Haushalten waren es meist große dekorative Vasen, Eis-schalen oder Tafelaufsätze, die aus Silberglas gefertigt waren. In armen Stuben begnügte man sich mit Fußbechern. Große Kerzenhalter standen in den Kirchen, kleinere Ausführungen auf Hausaltären und in den Herrgottswinkeln der Bauernstuben. Schon in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts gab es eine Massenproduktion, was die Gegenstände relativ billig werden ließ. Seine Blütezeit erlebte das Silberglas bis zum Ersten Weltkrieg, danach schwand seine Bedeutung. Verschiedene Erzeuger produzieren es aber bis heute.
 


Marienfiguren

Die Ausstellung „Zerbrechliche Schönheit des Silber-glases“ zeigt die Entwicklung dieser Glastechnik in ihrer ganzen Vielfalt von den Anfängen bis heute, präsentiert verschiedene Formen, Dekore und Techniken und bietet eine Dokumentation der deutschen und böhmischen Produzenten. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog.


Schalen


 Kerzenständer

 

Eine gemeinsame Ausstellung von
Muzeum Šumavy (Böhmerwaldmuseum) Sušice, Kašperské Hory, Železná Ruda und
Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut.

Kuratorin und Katalogautorin: Jitka Lněničková.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Programms „Treffpunkte“ der Bayerischen Landesausstellung 2007 „Bayern – Böhmen. 1500 Jahre Nachbarschaft“ durchgeführt.

 

www.wallfahrtsmuseum.de

" Flurdenkmäler aus der Region Domažlice" (26. April 2007 bis 23. Sept. 2007)

Sonderausstellung "Flurdenkmäler in der Region Domažlice"

Die Flurdenkmäler sind seit Jahrhunderten nicht wegzudenkende Bestandteile unserer Kulturlandschaft. Sie sind stumme Zeugen der Regionalgeschichte.



Grenz- und Sühnesteine, Marterl und unterschiedlichste Denkmäler, die an der Stelle eines bedeutsamen historischen Ereignisses aufgestellt wurden, stehen heute oft im Mittelpunkt des Interesses. Leider genießen sie auch bei Dieben zunehmende Aufmerksamkeit.
 


Schiedstein bei Hostau. Solche Steine wurden als Erinnerung an ein trauriges Ereignis (z. B. Mord, Unfall) aufgestellt


Die schwindende Zahl der Flurdenkmäler bedeutet einen unersetzlichen Verlust und eine spürbare Verarmung der Landschaft.
Oft sind die Hersteller dieser kleinen Kunstwerke, deren künstlerischer Wert manchmal umstritten ist, nicht mehr bekannt. Manchmal aber handelt es sich um Werke berühmter Künstler oder um einmalige Beweise besonderer handwerklicher Fähigkeiten und Kunstfertigkeiten von Bewohnern der jeweiligen Region.

Die Unterbringung der Flurdenkmäler in geschützten Räumen verschiedener Kulturinstitutionen (Museen, Lapidarien, Parks, Depots...) erweist sich nicht als die glücklichste Lösung der jetzigen Situation, denn es verliert sich der eigentliche Sinn ihrer Existenz.
 


 Flurdenkmal aus Granit beim Dorf Cecovice mit Darstellung des Hl. Johannes von Nepomuk

Die Ausstellung wurde vom Muzeum Chodska v Domažlicích/Chodenmuseum Taus zusammengestellt und zeigt Flurdenkmäler aus dem Böhmerwald, überwiegend dem früheren Landkreis Domažlice und dem Gebiet von Horšovský Týn/Bischofteiniz bis Tachov/Tachau.

Zu sehen im Wallfahrtsmuseum vom 26. April bis 23. September 2007.

Gefördert im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative
INTERREG III A und EFRE

        

 

www.wallfahrtsmuseum.de

" Vernichtete Kirchen im Bistum Pilsen 1945-1989 " (April 2006 bis März 2007)

Sonderausstellung "Vernichtete Kirchen im Bistum Pilsen 1945-1989"

66 Kirchen und einige hundert Kapellen wurden in der Diözese Pilsen zwischen 1945 und 1989 zerstört. Ungezählte Kunstschätze gingen verloren.


 


Kirche Taus


Kirche Nyrsko

Die Ausstellung wurde von den Diözesanmuseen Pilsen und Regensburg gemeinsam erarbeitet und geht auf Spurensuche. Sie zeigt auch jene Bauten, die heute nur noch einen Schritt vom definitiven Untergang entfernt sind. Im Zusammenwirken mit tschechischen Partnern entstand eine umfassende Dokumentation der vernichteten Gotteshäuser im Nachbarland, die das Regime des Kommunismus als Denkmäler des Glaubens verfallen ließ oder niederriss.


Eisendorf, Kirche St. Barbara vor dem Abbruch im Jahr 1965

Von den 480 erhaltenen Kirchen in der Diözese Pilsen sind heute etwa 20% in ihrem Bestand bedroht und etwa die gleiche Anzahl ist in einem guten Zustand. An etwa 60% der Kirchen (also an etwa 300) finden Reparaturmaßnahmen statt.

Nach 1945 wurden einige Dutzend Städtchen und Dörfer und viele hundert Kirchen und Kapellen wurden niedergerissen.


 Rothenbaum, Blick auf das Dorf, 1930er Jahre


 Rothenbaum heute: einstiger Standort der Kirche der Schmerzhaften Jungfrau Maria.

Die Ausstellung führt vor Augen, was an Kunstschätzen unserer Kirchen verloren ging.

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog erschienen (207 Seiten).

 

Gefördert im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative
INTERREG III A und EFRE

 

www.wallfahrtsmuseum.de

" Eine guet und saubre Arbeith..." Neuk. Klosterraritäten (11. Mai bis 17. Sept. 2006)

Raritäten im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Ausstellung „Eine guet und saubre Arbeith...“
Sakrale Kunst aus demFranziskanerkloster Neukirchen b. Hl. Blut


Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen präsentiert ab Donnerstag, 5. Oktober eine außergewöhnliche Sonderausstellung mit seltenen Kostbarkeiten. Die einmaligen Exponate - über 30 ausgewählte Skulpturen und Gemälde - stammen aus dem Franziskanerkloster und sind zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Einige der hervorragenden Arbeiten stammen aus den Händen von Neukirchener Malern und Bildhauern. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf einen Eintrag in einer Kirchenrechnung, mit dem 1758 die hohe Qualität eines gemeinsamen Werks des Kötztinger Schnitzers Johann Paul Hager und des Neukirchener Altarschreiners Engelbert Staudacher beurteilt wird: demnach haben die beiden bedeutenden Künstler eine „guet und saubre Arbeith“ abgeliefert.




Figurenkreuz
 

 

Hl. Franziskus mit Totenschädel und Kreuz. Holzskulptur, geschnitzt und gefasst.

Die Kunstschätze werden anlässlich des 350jährigen Jubiläums der Klostergründung in Neukirchen b. Hl. Blut gezeigt. Seither sind die Franziskaner in Neukirchen ununterbrochen präsent. Nur aufgrund der Tatsache, dass das Neukirchener Kloster nie aufgelöst wurde und sogar die Säkularisation 1802 überdauerte, weil es als Aussterbekloster bestimmt war, blieben diese beeindruckenden Zeugnisse der Malerei und Bildhauerei vor Ort erhalten.


Hl. Elisabeth, mit den Attributen Kanne, Brotkorb, Kronen, Buch, Bettler. Reliefbüste, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Laut Bleistiftinschrift auf der Rückseite durch den Neukirchener Maler Josef Wittmann 1843 „renoviert“.

Die Ausstellung steht außerdem im Rahmen des landkreisweiten Festivals „Faszination Wald – Baum – Holz“, das dieses Themenfeld mit zahlreichen Aktionen erkundet, unter anderem mit dieser Präsentation von einzigartigen Arbeiten bedeutender Holzbildhauer.

Die sehenswerte Ausstellung ist bis 4. März 2007 zu besichtigen

www.wallfahrtsmuseum.de

" Der Böhmerwald - Landschaft der Erkenntnis " (11. Mai bis 17. September 2006)

Sonderausstellung
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Der Böhmerwald –Landschaft der Erkenntnis.
Fotografien von Martin Milfort
"

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert in der neuen Ausstellung Schwarz-weiß-Aufnahmen des führenden tschechischen Landschafts-fotografen Martin Milfort. Die Ausstellung ist zugleich ein Beitrag zum landkreisweiten Festival „Faszination Wald – Baum – Holz“, das dieses Themenfeld mit zahlreichen Aktionen erkundet.



Stubenbacher See (Prášilské jezero)

Das Wallfahrtsmuseum ist bekannt für seine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit tschechischen Häusern. Die neue Ausstellung konnte von der „Galerie Klatovy / Klenová“ übernommen werden.


Ein Motiv aus der Umgebung von Prachatitz

Der 1940 in  Schüttenhofen (Sušice) geborene Martin Milfort lebt seit 1984 in Klattau (Klatovy). Der Absolvent des Instituts für künstlerische Fotografie des Verbandes tschechischer Fotografen widmet sich seit 1990 der Fotografie professionell. Seine Aufahmen sind seit 1981 in zahlreichen Einzelausstellungen in Tschechien und Deutschland zu sehen, sind in Büchern und Bildbänden über den Böhmerwald enthalten oder auf Panorama-Ansichtskarten oder Wandkalendern abgedruckt.


Torfmoor Mezilesní slat’

Das Buch zur Ausstellung „Šumava – krajina poznání“ mit einer Einleitung des Galeristen Marcel Fišer ist zweisprachig (tschechisch – deutsch)  betextet (ISBN: 80-85628-89-9, Preis: 15 EURO).

 

Gefördert im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative
INTERREG III A und EFRE

 

www.wallfahrtsmuseum.de

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