bayerischer wald 

WallfahrtsmuseumIn regelmäßigen Abständen finden im Wallfahrtsmuseum von Neukirchen b. Hl. Blut interessante Sonderausstellungen statt.

Die Sonderausstellungen im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut sind zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen:

Dienstag bis Freitag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag: 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.
(vom 01. Nov. bis 15. Dez. ist am Wochenende geschlossen)

Tracht im Blick – die Oberpfalz packt aus (07. April - 03. Okt. 2016)

Von Frühjahr bis Herbst 2016 präsentieren neun Museen der Oberpfalz zusammen mit der Bezirksheimatpflege Oberpfalz das heimatliche Gewand aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Von der heutigen (Mode-)Tracht bis zurück ins 19. Jahrhundert. Vom Wandel in den letzten 200 Jahren bis zur Beständigkeit der „Tradition“. Von Kopf bis Fuß, vom Politikum zum Freizeitvergnügen. Unter dem gemeinsamen Titel „Tracht im Blick – die Oberpfalz packt aus“ beleuchten die Museen dieses Ausstellungsprojekts das Phänomen jeweils von einer anderen Seite. Auch Museen im Landkreis Cham bereichern das gemeinsame Projekt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung des Wallfahrtsmuseums Neukirchen b. Hl. Blut vom 07.04. bis 03.10.2016 steht der Blick auf die Tracht, das Sammeln von historischen Trachtenstücken, Trachtenpflege und die Popularisierung des Phänomens Tracht in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Drei Namen stehen hier im Mittelpunkt: Maximilian Schmidt genannt Waldschmidt, Oskar von Zaborsky und der „Ostmark-Onkel“ Conrad Krämer.

 

Aquarell Oskar von Zaborsky beschnitten

 

Im Landkreis Cham beteiligen sich auch folgende Museen mit Ausstellungen und Führungen:

Blaibach Museum FrauenFleiss: Tracht – Getragenes von hüben und drüben, Chodentrachten und das Sonntagskleid der Anna Oberberger (geb. 1788) aus Blaibach sowie Trachten und Zubehör vom 01.05. bis 31.10.2016

Grafenwiesen Zündholzmuseum: Trachten aus aller Welt auf Zündholzetiketten vom 28.03. bis 30.10.2016 am 17.04.2016 um 14 Uhr Führung mit Maria-Luise Segl durch die Ausstellung 

Tiefenbach Museum  Ehem. Klöppelschule: Führung mit Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx: „Repräsentation in Tracht – Die Oberpfälzer Spitzenklöpplerinnen“ am 01.05.2016 um 14 Uhr

Furth im Wald Museen am Stadtturm: Führung mit Katharina Drescher-Seidl in der Trachten-Sammlung im Museum des Heimatkreises Bischofteinitz an Fronleichnam 26.05.2016 um 14 Uhr

 

Weitere Informationen unter: www.tracht-im-blick.de

 

Burgen in der Region Pilsen (19. Feb. - 31. Dez. 2016)

Die zweisprachige Ausstellung (deutsch/tschechisch) präsentiert Luftaufnahmen von 26 Burgen und Burgruinen in der Region Pilsen. Die Fotografien wurden überwiegend von dem Archäologen Dr. Peter Braun aus Pilsen angefertigt, der gemeinsam mit P. Břicháček auch die erläuternden Texte verfasste. Einige der ausgestellten Bilder stammen von M. Čechura und Miroslav Stodola, einem Mitarbeiter des Museums Künisches Gebirge in Nýrsko/Neuern, das die Ausstellung vermittelte. Stodola ist auch der Pilot des motorisierten Segelfliegers, der die Fotografen in die Wolken bringt. Sie frieren in der Höhe, haben manchmal auch Angst, aber die fertigen Bilder sind dann die Belohnung für alles. Die Perspektive aus der Luft ermöglicht neues Wissen um den Burgenbau. Die Luftbildarchäologie schließt Lücken, wenn es um die Lokalisierung anderer Plätze geht, die mit den herkömmlichen Untersuchungsmethoden praktisch nicht sichtbar sind.

Burg VelharticeDie beiden Teile der Burg Velhartice sind durch eine einzigartige gotische Steinbrücke mit vier Spitzbögen verbunden.

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Faszination Universum (12.11.2015-28.03.2016)

Der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel hat von jeher die Menschheit fasziniert. web250h72dpi sa pressefoto faszination universum

Schon in der Steinzeit wurden Sterne und deren innewohnende Magie kultisch und religiös verehrt. Aus diesen ersten Sonnen- und Gestirnsbeobachtungen entwickelte sich im Laufe der Zeit eine konkrete Sternkunde – die Astronomie. Durchbrüche in diesem Forschungsfeld erzielten Galileo Galilei mit der Nutzung des Fernrohrs und der Entdeckung der Galileischen Monde vor ca. 400 Jahren, oder auch Johannes Kepler, mit der Erforschung der Planetenbewegungen. Immer größere Fernrohre schafften ein zunehmendes Verständnis der physikalischen Gesetze und erweiterten unsere Vorstellung vom Universum, in dem wir in unserem Sonnensystem nur ein winziger Teil sind. Die Planeten unseres Sonnensystems, Monde, Kometen und Asteroiden werden mit Raumsonden und robotischen Fahrzeugen erkundet und erforscht. Die Oberfläche unseres Mondes bzw. die des Mars kennen wir inzwischen fast genauso gut wie die Erdoberfläche.

Doch bietet das Universum nicht nur zahllose wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch ästhetische Eindrücke. Die Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut vermittelt anhand großformatiger Bilder, Filme und Ausstellungsstücke die Symbiose aus Wissenschaft und Schönheit. So spaziert der Besucher imaginär durch unser 4,6 Mrd. Jahre altes Sonnensystem, erklimmt Gebirge auf der Venus oder zeichnet die Spuren der 650 km/h schnellen Sandstürme auf dem Mars nach. Mit Hilfe der Installationen werden die unterschiedlichen Anziehungskräfte auf den verschiedenen Planeten durch eigene Experimente erfahrbar. Der Besucher beobachtet die Geburt, das Leben und Sterben von Sternen auf einem der größten Panoramabilder des Weltraumteleskops Hubble und versinkt in weit entfernte Galaxien, wo er mehrere Mrd. Jahre in die Vergangenheit des Universums blickt, mit ihren 100 Mrd. Galaxien mit je 100 Mrd. Sternen.

Die wissenschaftliche und didaktische Aufbereitung garantieren Prof. Dr. Hanns Ruder aus Tübingen mit seinem Team um Diana Neidhardt, Anita Neidhardt und Dr. Alexander Neidhardt in Kooperation mit dem Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut, der Stiftung Interaktive Astronomie und Astrophysik und dem Förderverein Geodätisches Informationszentrum Wettzell e.V. Die gezeigten Bilder und Filme berichten vom Unvorstellbaren, vielleicht Göttlichen, in dem die Erde und die Menschheit und deren Selbstbild und Stellung im Universum nur kleine Bestandteile sind.

Oder, wie Galileo Galilei (1564-1642) einst sagte: „Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich? Was ist der Mensch? Was ist die Welt, in der ich lebe?“

Die neue Sonder-Ausstellung wird von 12.11.2015 bis 28.03.2016 im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert.

Ausstellung im Wallfahrtsmuseum: Svatá Hora, ein grenzüberschreitender Ort

Das Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert ab 10. Mai die zusätzliche Ausstellung „Svatá Hora, ein grenzüberschreitender Ort“ mit Fotografien, die größtenteils von Stanislav Přibyl, Jan Traxler und Miroslav Zelenka in den letzten zehn Jahren zu unterschiedlichen Anlässen aufgenommen wurden. Sie zeigen interessante und ungewöhnliche Außen- und Innenansichten des berühmten Wallfahrtsortes Svatá Hora, des Heiligen Berges bei Příbram.

Es handelt sich um die erste Ausstellung ihrer Art. Sie will Svatá Hora als einen Ort vorstellen, der als lebendiges Symbol für das Verständnis zwischen Menschen verschiedener Herkunft steht. Die Ausstellung wurde im Mai 2013 in Svatá Hora eröffnet und „wandert“ seit September 2013 an Orte, die durch die Pilgertradition oder die Geschichte mit dem Heiligen Berg verbunden sind. Neukirchen beim Hl. Blut ist bereits die zwölfte Station, an der die Fotografien zu sehen sind. In Tschechien wurde die Ausstellung mit großem Erfolg in Svatá Hora, Dobříš, Ostrov u Tochovic und in der Theologischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag gezeigt. In Deutschland waren die Fotografien in Kollnburg, Regen, Bodenmais, Neutraubling (zum 99. Katholikentag in Regensburg) und in Lam ausgestellt. 2014 waren die Bilder in Norditalien (Ledro und Nomesino) zu sehen. Die Ausstellung wurde von Matice Svatohorská, dem Verein der Freunde und Wohltäter des Wallfahrtsortes Svatá Hora, organisiert und wird vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, der Stadtverwaltung Příbram und der GmbH Sacromontana unterstützt.

Der Wallfahrtsort Svatá Hora

Im Zentrum der Wallfahrtstätte über der Stadt Příbram (60 km südwestlich von Prag) steht die Gnadenstatue der Jungfrau Maria von Svatá Hora auf dem Silbernen Altar. Die 49 cm hohe Holzfigur der Madonna mit Kind wurde der Legende nach vom ersten Prager Erzbischof Ernst von Pardubice (1297–1364) geschaffen. Auch aus dem Bayerischen Wald führten und führen zahlreiche Wallfahrten zu dem bekanntesten Marienwallfahrtsort Böhmens. Die barocke Wallfahrtsanlage wurde unter den Jesuiten erbaut, heute wird Svatá Hora von Redemptoristen verwaltet. 1905 erteilte Papst Pius X. dem Heiligtum den Titel „Basilika“. Zu den bedeutendsten Festen zählen das Krönungsfest (am 3. Sonntag nach Pfingsten) und das Hochfest Mariä Himmelfahrt (am Sonntag nach dem 15. August). Weitere Informationen - auch in deutscher Sprache - unter www.svata-hora.cz.

 

Das Wallfahrtsmuseum, bekannt für seine intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit, pflegt gute Kontakte unter anderem zum Bergbaumuseum in Příbram, das bereits vier Ausstellungen in Neukirchen präsentierte. Auch in der Dauerausstellung des Wallfahrtsmuseums werden die vielfältigen Verbindungen der beiden Wallfahrtsorte thematisiert.

Die Ausstellung kann bis Januar 2016 besichtigt werden.

Wallfahrtsstätte SvatáHora

 

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Marktplatz 10 93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Telefon 09947 / 94 08 23

Telefax 09947 / 94 08 44

e-mail: tourist@neukirchen.bayern

www.wallfahrtsmuseum.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag   9–12 u. 13–17 Uhr

Samstag, Sonntag     10–12 u. 13–16 Uhr

1. November bis 15. Dezember: nur Dienstag–Freitag!

2006: Ostbayerns MZ-Museum des Jahres

2008: Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins

 

 

Made in Cham | Made in Klatovy

Bayerisch-böhmische Produktgeschichte(n)

Sonderausstellung im Wallfahrtsmuseum

Eine Ausstellung des Kulturreferats des Landkreises Cham und des Landeskundlichen Museums Dr. Hostas Klattau

vom 24. September 2014 bis 15. April 2015 im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Reichenbacher Steingut, Neukirchener Rosenkränze und Tiefenbacher Klöppelspitzen, Abgüsse von Kunstwerken der Weltgeschichte, gefertigt in Altrandsberg, und Zündholzschachteln aus Grafenwiesen sind in den Museen im Landkreis Cham zu finden. Museen sind das kulturelle Gedächtnis von Regionen, Orte der Erinnerung. Produkte charakterisieren Regionen. Produkte weisen über sich selbst hinaus, sie gestalten regionale Identität.

Welche Produkte haben in unserer Nachbarregion Klatovy / Klattau diese Rolle für die regionale Identität inne?

Die gemeinsam im Rahmen eines Projektes im Rahmen des EU-Ziel 3-Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern – Tschechische Republik erarbeitete Ausstellung im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut geht bayerisch-böhmischen Produktgeschichten der vergangenen 200 Jahre nach. Sie zeigt 25 historische Produkte aus dem Landkreis Cham sowie 25 Produkte aus der Region Klattau. Im Sommer 2015 wird die Ausstellung auch im Landeskundlichen Museum in Klattau zu sehen sein.

Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Marktplatz 10 | D-93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Tel. 0049 9947 940823

www.wallfahrtsmuseum.de | www.dialog-muzeum.eu | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten:

Di – Fr 9 – 12 Uhr u. 13 – 17 Uhr | Sa, So u. Feiertage 10 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr

(2.11. – 15.12.2014 nur Mo 9 - 13 Uhr, sowie Di – Fr geöffnet regulär)